Twitter Medienrichtlinie

Drastische Gewalt und nicht jugendfreie Inhalte: Twitter erlaubt einige Formen von drastischer Gewalt und/oder nicht jugendfreien Inhalten in Tweets, bei denen gekennzeichnet wurde, dass sie möglicherweise sensible Medien enthalten. Du darfst derartige Inhalte jedoch nicht in einem Live-Video oder in deinem Profil- oder Header-Bild verwenden. Außerdem kann Twitter mitunter verlangen, dass du exzessiv drastische Gewalt entfernst. Hier erfährst du mehr darüber, wie wir drastische Gewalt und nicht jugendfreie Inhalte definieren und wie du deine Medien als sensibel markierst

Medien, die Verstorbene darstellen: Unter Umständen verlangen wir, dass du Medien entfernst, die den Tod einer identifizierbaren Person darstellen, wenn wir eine entsprechende Anfrage von den Angehörigen oder einem bevollmächtigten Vertreter erhalten. In diesem Artikel erfährst du, wie du solch einen Antrag stellst.

Intime Medien: Du darfst keine intimen Fotos oder Videos einer Person posten oder teilen, die ohne die Zustimmung der betreffenden Person aufgenommen oder verbreitet wurden. Medien, die sexuelle Gewalt und/oder sexuelle Übergriffe darstellen, sind ebenfalls nicht erlaubt. Hinweis: Beschränkte Ausnahmen können gemacht werden, wenn aus dem Kontext deutlich hervorgeht, dass die Interaktion einvernehmlich ist. In diesem Artikel findest du weitere Informationen über intime Medien auf Twitter.

Begründung

Wir möchten zwar einerseits, dass Nutzer sich in der Lage fühlen, Medien zu teilen, die ihre Kreativität oder Individualität ausdrücken oder die zeigen, was in der Welt passiert, aber andererseits haben wir auch Feedback von Menschen erhalten, die nicht unversehens mit sensiblen Medien konfrontiert werden möchten. Außerdem haben Untersuchungen gezeigt, dass es negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden einer Person haben kann, online wiederholt gewalttätigen Inhalten ausgesetzt zu werden.

Aus diesem Grund platzieren wir Medien, die nicht jugendfreie Inhalte, drastische Gewalt oder Hass schürende Bilder enthalten, hinter einer Warnmeldung, dem sogenannten Interstitial. Dadurch können wir Betrachter darauf hinweisen, dass sie möglicherweise sensible Medien sehen, wenn sie darauf klicken. So können diejenigen, die diese Inhalte nicht sehen möchten, eine informierte Entscheidung fällen. Du darfst diese Arten von Inhalten jedoch nicht in Live-Videos oder in Profil- oder Header-Bilder aufnehmen. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie du steuern kannst, ob dir sensible Medieninhalte angezeigt werden.  

Außerdem können wir mitunter verlangen, dass du Medien entfernst, die exzessiv drastische Gewalt enthalten oder den Tod einer identifizierbaren Person darstellen, wenn wir eine entsprechende Anfrage von den Angehörigen oder einem bevollmächtigten Vertreter erhalten. 

Und schließlich sind auch Medien, die sexuelle Gewalt und/oder sexuelle Übergriffe darstellen, nicht erlaubt. Hinweis: Beschränkte Ausnahmen können gemacht werden, wenn aus dem Kontext deutlich hervorgeht, dass die Interaktion einvernehmlich ist (z. B. einvernehmliche sexuelle Gewalt zwischen Schauspielern in Fernsehsendungen oder Filmen).

Hier erfährst du, wie du sensible Medien meldest.

Wann gilt diese Regel? 

Drastische Gewalt 
Als drastische Gewalt betrachten wir jegliche Form von Medien, die Tod, Gewalt, chirurgische Eingriffe oder schwere Verletzung in anschaulichem Detail darstellen. Einige Beispiele sind u. a.:

  • grauenhafte Szenen von Verbrechen oder Unfällen 
  • körperliche Auseinandersetzungen
  • Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen wie z. B. Blut, Kot oder Samenflüssigkeit
  • schwere Körperverletzungen wie sichtbare Wunden oder Knochenbrüche
  • schwer verletzte oder verstümmelte Tiere

Medien, die drastische Gewalt enthalten, sind in Live-Videos, Profil- oder Header-Bildern nicht erlaubt. Alle anderen Fälle von drastischer Gewalt sollten als sensible Medien gekennzeichnet werden. 

Ungerechtfertigte Grauenhaftigkeit
Als ungerechtfertigte Grauenhaftigkeit betrachten wir alle Medien, die exzessiv drastische oder grausame Darstellungen von Tod, Gewalt oder schwerer Körperverletzung enthalten. Einige Beispiele sind u. a.:

  • zerstückelte oder verstümmelte Menschen
  • verkohlte oder verbrannte Leichen
  • freigelegte innere Organe oder Knochen
  • Folterung oder Tötung von Tieren
    • Beachte bitte, dass Ausnahmen für religiöse Opfer, Nahrungsmittelzubereitung oder -verarbeitung und Jagd gemacht werden können.

Exzessiv grauenhafte Medien können entfernt werden. Hinweis: Beschränkte Ausnahmen können gelten, wenn sich die Medien auf berichtenswerte Ereignisse beziehen. Nutzer, die diese Art von Inhalten in sadistischer oder anderweitig missbräuchlicher Absicht teilen, können im Rahmen unserer Richtlinie zur Gewaltverherrlichung belangt werden. 

Augenblick des Todes
Aus Respekt vor Verstorbenen bitten wir dich unter Umständen auf Anfrage der Angehörigen oder eines bevollmächtigten Vertreters, Medien zu entfernen, die eine identifizierbare verstorbene Person zeigen. Das gilt u. a. für Medien, die den Augenblick darstellen, in dem jemand stirbt, oder die Augenblicke unmittelbar vor dem Tod der Person, wenn die Identität der Person durch ihren Namen, ihr Gesicht oder ein anderes spezifisches Merkmal erkennbar ist. In diesem Artikel erfährst du, wie du solch einen Antrag stellst.

Nicht jugendfreie Inhalte
Als nicht jugendfreie Inhalte betrachten wir alle Medien, die pornografischer Natur sind oder beabsichtigen, sexuelle Erregung hervorzurufen. Einige Beispiele sind u. a.:

  • vollständige oder teilweise Nacktheit, einschließlich Nahaufnahmen von Genitalien, Gesäß oder Brüsten
    • Beachte bitte, dass bei künstlerischen, medizinischen, gesundheitsbezogenen oder erzieherischen Inhalten Ausnahmen gemacht werden können. Inhalte, die stillende Mütter und Babys zeigen, müssen nicht als sensibel gekennzeichnet werden. 
  • Simulationen einer sexuellen Handlung
  • Geschlechtsverkehr oder andere sexuelle Handlungen, zwischen Menschen oder Abbildungen von Tieren mit menschlichen Merkmalen, Cartoons, Hentai oder Anime

Medien, die nicht jugendfreie Inhalte enthalten, sind in Live-Videos, Profil- oder Header-Bildern nicht erlaubt. Alle anderen Fälle von nicht jugendfreien Inhalten sollten als sensible Medien gekennzeichnet werden. Nicht jugendfreie Inhalte, die ohne Einverständnis der abgebildeten Person erstellt oder geteilt werden, oder Medien, die sexuelle Gewalt oder sexuelle Übergriffe zeigen, können im Rahmen unserer Richtlinie zu intimen Medien entfernt werden.

Muss ich von diesem Inhalt unmittelbar betroffen sein, damit ich ihn als Verstoß gegen die Twitter Regeln melden kann?

Nein. Sowohl betroffene als auch nicht betroffene Personen können derartige Inhalte melden.

Konsequenzen

Nutzer, die Medien twittern, die drastische Gewalt und nicht jugendfreie Inhalte enthalten, sollten entsprechend angeben, dass ihr Account potenziell sensible Medien teilt. Diese Anpassung wird in den Account-Einstellungen unter „Sicherheit“ vorgenommen. Wenn diese Inhalte zur Überprüfung an unser Team gemeldet werden, fügen wir manuell ein Interstitial (eine Warnmeldung) ein.

Wenn sensible Medien in Live-Videos, Header- oder Profilbilder aufgenommen werden, verstößt das gegen unsere Medienrichtlinie. Nutzer, die gegen diese Regel verstoßen, müssen die betreffenden Medien aus ihrem Account entfernen. Unter Umständen werden sie gebeten, ihre Kontaktinformationen zu verifizieren, oder sie werden einige Zeit gesperrt, bevor sie ihren Account wieder nutzen können. Nachfolgende Verstöße können zu einer dauerhaften Account-Sperrung führen. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Gegenmaßnahmen, die uns zur Verfügung stehen. Wenn ein Nutzer der Meinung ist, dass sein Account fälschlicherweise gesperrt wurde, kann er Einspruch einlegen.

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