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Unser Ansatz beim Blockieren von Links

Überblick

Juli 2020

Manchmal ergreift Twitter Maßnahmen, um die Verbreitung von URL-Links zu Inhalten außerhalb von Twitter einzuschränken oder zu verhindern. Dazu wird beim Klicken auf den Link ein Warnhinweis angezeigt oder der Link blockiert, sodass er überhaupt nicht getwittert werden kann.

Wir können Maßnahmen ergreifen, um die Verbreitung der folgenden Kategorien von Links zu begrenzen:

  • Schädliche Links, die personenbezogene Daten stehlen oder elektronische Geräte beschädigen könnten. Darunter fallen:
    • Links, die Malware enthalten oder zu Malware führen
    • Phishing-Versuche
  • Spam-Links, die Menschen irreführen oder ihre Erfahrung stören. Darunter fallen:
    • Schädliche umgeleitete Links, die Personen an ein unerwartetes Ziel senden
    • Links zu bekannten Kampagnen zur Plattformmanipulation
    • URL-Kürzer, die in erster Linie dazu dienen, Menschen bezüglich des Website-Inhalts irrezuführen oder zu täuschen 
    • Anderweitig irreführende oder betrügerische Links, z. B. schädliche Affiliate-Links und Clickjacking-Links

In diesem Artikel erfährst du mehr über unsere Richtlinie zu Plattformmanipulation und Spam.

  • Bestimmte Kategorien von Inhalten, die, wenn sie direkt auf Twitter gepostet werden, gegen unsere Regeln verstoßen würden. Dazu gehören Links zu Websites zu folgenden Themen:
    • Terrorismus und gewalttätiger Extremismus
      • Medien oder andere Inhalte, die von terroristischen Organisationen oder gewalttätigen Extremistengruppen erstellt wurden
      • Rekrutierungs-Websites für eine terroristische Organisation oder eine gewalttätige Extremistengruppe
    • Sexueller Missbrauch von Kindern
      • Medien, die sexuellen Missbrauch von Kindern darstellen
      • Identifizierung von Personen, die als Kinder sexuellem Missbrauch ausgesetzt waren
    • Illegale oder bestimmte regulierte Waren oder Dienstleistungen
      • Angebote zum Verkauf, zum Ankauf oder zur Ermöglichung von Transaktionen mit illegalen Waren oder Dienstleistungen sowie mit bestimmten Arten regulierter Waren oder Dienstleistungen
    • Hass schürendes Verhalten
      • Inhalt, der Gewalt gegen andere Personen fördert, insbesondere aufgrund der Abstammung, der ethnischen Zugehörigkeit, der nationalen Herkunft, der sexuellen Orientierung, des Geschlechts, der Geschlechtsidentität, der religiösen Zugehörigkeit, des Alters, einer Behinderung oder einer Krankheit, oder der sie aus diesen Gründen bedroht oder belästigt
    • Gewalt 
      • Inhalte, die Gewalt gegen eine Einzelperson oder eine Gruppe von Menschen androhen oder Gewalt verherrlichen, wenn Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer geschützten Gruppe oder die Täter solcher Taten ins Visier genommen wurden
    • Private Informationen
      • Private Informationen anderer Personen, die ohne deren ausdrückliche Genehmigung und Erlaubnis veröffentlicht wurden 
    • Nicht einvernehmliche Nacktheit
      • Intime Medien von einer Person, die ohne deren Zustimmung geteilt wurden
    • Inhalte, die die Integrität von Wahlen und der Zivilgesellschaft stören
      • Irreführende Informationen zum Wahlverfahren oder zur Registrierung für die Wahl
    • Gehacktes Material
      • Durch Hacking erhaltene Inhalte, die private Informationen umfassen, Personen körperlicher Verletzung oder Gefahren aussetzen oder Geschäftsgeheimnisse enthalten
         
  • Gewalttätige oder irreführende Inhalte, die nach einem Krisenereignis zu Schäden in der wirklichen Welt führen können. Darunter fallen unter anderem Links zu Websites, die Folgendes enthalten:
    • Manifeste im Zusammenhang mit gewaltsamen Zwischenfällen
    • Medien, die mit einem gewaltsamen Zwischenfall verbundene Handlungen darstellen

Wie wir problematische Links feststellen

Wir verwenden eine Kombination von Faktoren, um Links zu identifizieren, gegen die wir letztendlich Durchsetzungsmaßnahmen ergreifen können. Wir erhalten Informationen über Links aus vielen Quellen, darunter:

  • Drittanbieter, die sich auf die Bekämpfung von Spam und Malware spezialisiert haben
  • Gemeinsamer Informationsaustausch mit Branchenkollegen und vertrauenswürdigen NGO-Partnern
  • Interne Technologie und Tools
  • Gemeldete Tweets

Mögliche Durchsetzungsmaßnahmen

Wir berücksichtigen verschiedene Faktoren, wenn wir entscheiden, ob ein Warnhinweis in einen Link eingefügt oder dessen Weitergabe auf Twitter verhindert werden soll. Diese Überlegungen umfassen:

  • Die Quelle der fraglichen URL und den Grad unserer Gewissheit, dass der Link bösartig oder schädlich ist. Beispiel:
    • Links, die von Twitter überprüft werden, können gänzlich blockiert werden, wohingegen bei Links, auf die wir erst durch den Informationsaustausch von vertrauenswürdigen Dritten mit geringerem Vertrauen aufmerksam werden, ein Warnhinweis angebracht werden kann
  • Wie schwerwiegend die Inhalte der Website sind
  • Kontext und offensichtliche Absicht der Person, die den Link teilt; Beispiel:
    • Von Journalisten geteilte Links werden möglicherweise anders behandelt als Links, die von anderen Personen geteilt werden.
    • Wir können Links zu Websites, die Inhalte kritisieren oder kommentieren, die gegen unsere Regeln verstoßen, anders behandeln als Links, die den Inhalt direkt oder ohne Kommentar weitergeben
    • Wir können Links mit Kommentaren, die einen gewalttätigen Vorfall verherrlichen, anders behandeln als Links, die Empörung über denselben Vorfall zum Ausdruck bringen.

Accounts, die der gemeinsamen Nutzung von Inhalten gewidmet sind, die wir sperren oder die versuchen, eine Sperrung der gemeinsamen Nutzung eines Links zu umgehen, können zusätzlichen Durchsetzungsmaßnahmen unterliegen, einschließlich einer Sperrung. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Gegenmaßnahmen, die uns zur Verfügung stehen. In einigen Fällen führt das Teilen eines Links aufgrund einer Null-Toleranz-Richtlinie auch zu einer Account-Sperre (z. B. wenn ein Link zu Inhalten zum sexuellen Missbrauch von Kindern geteilt wird).

Über blockierte Links

Wenn wir einen Link blockiert haben, wird eine Fehlermeldung angezeigt, wenn du versuchst, ihn in deinen Tweet, deine Direktnachricht oder dein Profil aufzunehmen. Die Nachricht lautet: „Du kannst diese Aktion nicht ausführen, da dieser Link von Twitter oder unseren Partnern als potenziell schädlich eingestuft wurde. In unserem Hilfe-Center erfährst du mehr.“

Über Links mit Warnhinweisen

In einigen Fällen gibt Twitter eine Warnung aus, dass der Link möglicherweise unsicher ist. Du kannst auf den Warnhinweis klicken, wenn du trotzdem zur Website des Drittanbieters wechseln möchtest. Wenn Twitter entschieden hat, dass ein Link den Kriterien für einen Warnhinweis entspricht, ist er auf Twitter auch nur eingeschränkt sichtbar. In diesem Artikel erfährst du mehr über eingeschränkte Tweet-Sichtbarkeit.

Falsch kategorisierte Links

Wir arbeiten schnell und kooperieren mit Dritten, um aufkommende böswillige oder schädliche Links stets unter Kontrolle zu halten. Obwohl wir uns nach Kräften bemühen, können Links manchmal falsch kategorisiert werden.

Wenn du feststellst, dass ein Link blockiert wurde oder mit einer Warnung angezeigt wird, der deiner Meinung nach erlaubt sein sollte, kannst du uns das über dieses Formular melden. Gib im Feld „Problematischer Link” die erweiterte URL des Links ein, nicht die Kurzform.

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