Verherrlichung von Selbstverletzung oder Selbstmord

Twitter Regeln: Du darfst Selbstmord oder Selbstverletzung nicht fördern. Wenn wir eine Meldung erhalten, dass eine Person mit Selbstmord oder Selbstverletzung droht, können wir eine Reihe von Schritten ergreifen, um der Person zu helfen, z. B. indem wir sie kontaktieren oder indem wir ihr Ressourcen wie Kontaktinformationen von unseren Partnern im Bereich der geistigen Gesundheit an die Hand geben.

Begründung

Wir möchten zwar, dass Menschen ihren Gedanken und Gefühlen freien Ausdruck verleihen können, aber wenn jemand Verhalten im Zusammenhang mit Selbstverletzung oder Selbstmord befürwortet oder dazu aufruft, geht das zu weit, da es ein Sicherheitsrisiko für andere darstellen kann. Vor diesem Hintergrund verfolgen wir hier einen doppelten Ansatz: Wir wollen Menschen helfen, die mit Gedanken an Selbstverletzung oder Selbstmord kämpfen, aber wir verbieten die Förderung von Selbstverletzung oder Selbstmord und den Aufruf dazu. 

Hier erfährst du, wie du jemandem helfen kannst, der mit Gedanken an Selbstverletzung oder Selbstmord kämpft.

Wann gilt diese Regel?

Förderung oder Aufruf zur Selbstverletzung liegt u. a. vor, wenn folgende Aspekte befürwortet oder verherrlicht werden:

  • Selbstverletzende Handlungen, z. B. sich selbst Schnittverletzungen zuzufügen
  • Essstörungen wie Bulimie, Magersucht und schwere Erkrankungen, die das Essverhalten einer Person ernsthaft stören
  • Die Selbsttötung an sich, z. B. Informationen zu Selbstmordstrategien oder zur Teilnahme an Gruppenselbstmord oder Selbstmordspielen

Beispiele für Verhalten, das nicht als Verherrlichung oder Förderung betrachtet wird: 

  • Diskussionen oder Organisationen, die sich auf Forschung, Fürsprache und Informationen über die Vermeidung von Selbstverletzung oder Selbstmord konzentrieren
  • Unterhaltungen darüber, wie sich Gedanken an Selbstverletzung und Selbstmord bewältigen lassen, und Ressourcen in diesem Zusammenhang

Konsequenzen

Unser Vorgehen gegen Selbstmord und Selbstverletzung ist abhängig von der Art des Inhalts. Wir recherchieren, ob der Account Selbstverletzung fördert oder dazu aufruft, und ob der Account bereits in der Vergangenheit gegen Regeln verstoßen hat.

Wenn eine Person das erste Mal gegen diese Richtlinie verstößt, muss sie den betreffenden Tweet entfernen und ihr Account wird vorübergehend gesperrt, bevor sie wieder twittern kann.

Personen, die wiederholt gegen diese Richtlinie verstoßen, und/oder Accounts, die nur dazu da sind, Selbstverletzung und Selbstmord zu fördern oder dazu aufzurufen, können gesperrt werden. Wenn ein Nutzer der Meinung ist, dass sein Account fälschlicherweise gesperrt wurde, kann er Einspruch einlegen.

Nachdem wir eine Meldung zu Selbstverletzung oder Selbstmord beurteilt haben, wendet sich Twitter an die gemeldete Person und lässt sie wissen, dass jemand, der sich Sorgen um sie macht, bei ihr ein mögliches Risiko erkannt hat. Wir nennen der gemeldeten Person verfügbare Ressourcen, an die sie sich wenden kann, und ermutigen sie, um Hilfe zu bitten.

Wenn der Inhalt nicht als Verherrlichung oder Aufruf zu Selbstmord oder Selbstverletzung betrachtet wird, können wir Tweets dennoch hinter einer Warnmeldung platzieren, die Nutzer über sensible Medien im nächsten Schritt informiert. In diesem Artikel findest du weitere Informationen über unsere Richtlinie zu sensiblen Medien

In diesem Artikel erfährst du mehr über den Umgang mit Selbstverletzung und Selbstmord.

In unserem Safety-Center findest du eine Liste von Ressourcen für psychische und seelische Gesundheit in deiner Nähe.

 

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